Archiv für die Kategorie ‘Altenpflege’

Schreck lass nach…

Veröffentlicht: 7. Mai 2014 in Altenpflege, Uncategorized
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Wie lang ist das denn her? So lange? September 2013 mein letzter Text. So gehts ja nu auch nicht.
Vielleicht liest es ja sogar noch jemand, freut sich sogar das zu lesen.
Doch was will ich schreiben, mitteilen, loswerden…?
Aktuell ist sehr viel Neues, sehr viel Altes und ein bisschen viel.
Es steht erneut eine Operation der Hand an, die Zyste ist zurück.
Das Studium fordert mich sehr und die Arbeitsstelle wechselte ich auch. Keine Leasingkraft mehr, in der Tat ein schönes Gefühl. Endlich wieder dazugehören, die Gesichter bekannt, die Geschichten dazu.
Ich denke es wird mir gut tun. Ein Jahr Leasing hat mir auch voll und ganz gereicht. Nicht annähernd hab ich gedacht, dass die Pflege teilweise so schlecht ist und unwürdig. Nicht in jeder Einrichtung steht der Mensch im Mittelpunkt, sondern das Geld dahinter.
Ich hoffe das mein Eindruck der neuen Einrichtung bleibt, es mir Spaß machen wird und ich meinen Beruf wieder zu lieben beginne.

Und auch wenn ich es oft gesagt habe, es wird nicht mehr so lange Funkstille herrschen 😉

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Neustart

Veröffentlicht: 18. Februar 2013 in Altenpflege, Beruf, Studium
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Die Kündigung ist abgegeben. Befreiendes Gefühl.
Der Neustart musste her. Alles auf Anfang. Alles auf Studium.
Dieses beginnt, bereits im April.
Neue Menschen, neues Tun, neues Ich.

Ich freue mich darauf – auch wenn ich unglaublich aufgeregt bin…

Als der Wecker

Veröffentlicht: 22. Juni 2012 in Altenpflege
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.. um 05:03 klingelte, dachte ich noch nicht, dass dies mal wieder ein Ausnahmetag werden würde. Ja, dies kann ich bereits um 17:04 Uhr sagen…

Das Übliche an Ablauf morgens, mit müden Augen zur Straßenbahn tapern und warten, dass diese kommt und mich zur Arbeit kutschiert. Bis hierher, noch ein halbwegs guter Morgen, trotz der Müdigkeit… Böse Fußball EM..
Umkleidekabine, Fahrstuhl, Station. Die neusten Infos seit gestern erhalten, Kaffee, Balkon. Noch ruhig. Das es die „berühmte Ruhe vor dem Sturm“ ist, hätte ich gern unbewahrheitet belassen.
Frühdienstteam komplett, dann fangen wir mal an. Die ersten Beiden Bewohner versorgt, gechillt bis hierher.
Doch dann gings los. Telefon stets und andauernd, arg schlecht gelaunte Bewohnerin, Bewohner mit unklaren Bauchschmerzen seit Tagen, Telefonate, PDL Runde, Angehörige, pflegen, Tabletten verteilen, Baden, Arzt kontaktieren, Krankenhauseinweisung vorbereiten, Blitzlichtrunde, Arztkontakt, puhh… 10:30 Uhr. Hunger. Keine Zeit. Dokumentation schreibt sich nicht von allein. Zum Glück versorgen meine Helferleins mich mit belebendem Kaffee. Das brauchte ich jetzt. Kurz versuchen runter zu kommen, oh Mittagessen…Medikamente vorbereiten, Toilettengänge, Mittagessen, Bettenrunde… Bewohnerin zum Arzt schicken,… und dann war da mittendrin noch diese SMS. Krankenhaus. Früher gehen können organisieren, zwischendurch. Gelungen.

Klingt nicht sonderlich viel, doch es war irgendwie alles zur gleichen Zeit, oder nennen wir es innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne… Jammern? Ne, aber es warten noch 3 Frühdienste. Hoffe nicht von diesem Kaliber.

Nun? Runter kommen und auf’s Spiel freuen.
Zeigs denen, Marco 🙂

Einen Schritt weiter gehen

Veröffentlicht: 30. Januar 2012 in Altenpflege, Beruf
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Endlich! Endlich gehe ich den nächsten Schritt in meinem Beruf.
Seit drei Jahren arbeite ich nun als examiniertes Pflegerlein.
Genug Erfahrung gesammelt, um der nächsten Generation mein Erlebtes zu vermitteln. Bisher leitete ich Azubis inoffiziell mit an. Ab März bilde ich mich weiter. Die Schulbank drücken für den Praxisanleiterkurs.
Endlich den Kopf mal wieder anders anstrengen, mal raus aus der Praxis. Neue Ansichten lernen. Anwenden. Raus aus dem Alltagsgeschäft, welches doch manchmal anstrengend ist und an den Nerven zerrt…

Im Moment habe ich eine kleine Azubine. 19. Im 4.Monat der Ausbildung. Mal sehen, unter welchen Praxisaufgaben meiner Schule dann „leiden“ muss 😉

Tschüss dann…

Veröffentlicht: 24. Juni 2011 in Altenpflege, Gedanken
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Der letzte Dienst auf meinem Wohnbereich heute. Wieder irgendwie ein Ende, auch wenn man das Haus generell nicht wechselt, sondern eben den Wohnbereich. Trotzdem fühlt es sich an wie ein Stellenwechsel, wie man ihn eben so kennt.

Der Dienst heute verlief ohne größere Probleme. Der normale Wahnsinn Alltag eben.
Habe auch keinem Bewohner gesagt, dass ich nicht mehr wiederkomme. So sehr wuchs mir in der kurzen Zeit auch niemand wirklich ans Herz. Was auf der einen Seite auch irgendwie gut ist, fällt der „Abschied“ nicht ganz so schwer.

Und das Team ist eigentlich ja auch nicht aus der Welt.
Hoffe das Neue wird mich genauso gut aufnehmen, wie es mein jetziges getan hat.
Ein Dankeschön dafür 🙂

Wollen wir dem Neuen Ganzen eine Chance geben… 😉