Archiv für die Kategorie ‘Beruf’

Neustart

Veröffentlicht: 18. Februar 2013 in Altenpflege, Beruf, Studium
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Die Kündigung ist abgegeben. Befreiendes Gefühl.
Der Neustart musste her. Alles auf Anfang. Alles auf Studium.
Dieses beginnt, bereits im April.
Neue Menschen, neues Tun, neues Ich.

Ich freue mich darauf – auch wenn ich unglaublich aufgeregt bin…

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Balsam

Veröffentlicht: 13. September 2012 in Beruf, Gedanken

Ein paar turbulente Tage liegen mal wieder hinter mir. Es hat sich viel getan – Privat und auch arbeitstechnisch.
Zunächst wurde diese Woche mein Vertrag verlängert. Mehr sag ich an dieser Stelle einfach mal nicht dazu…

In puncto „Hand“, habe ich auch Fortschritte machen können. Der Verlauf der Ergotherapie ist bisher vielversprechend und die Befürchtung, dass die Narbe noch einmal operativ eröffnet werden muss, hat sich mit dem heutigen Tag erledigt – muss sie nämlich nicht 😉 Große Erleichterung für mich und auch für meinen Seelenzustand. Denn eine weitere OP, hätte ich nicht wirklich verkraften können…

Und auch privat, gibt es momentan sehr viel Balsam, für die angeschlagene Seele. Danke!

Vorfreude. Bekanntlich die Schönste

Veröffentlicht: 10. April 2012 in Beruf, Gedanken
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Ostern. Geschafft. Der heutige Dienstag, eher ein Montag im Schafspelz. Getarnt. Schlägt zu, wie ein unerbittlicher Montag.
Frühdienst. Nicht mein Dienst. Nie. Frühes aufstehen, gekoppelt mit wenig Schlaf, Morgenmuffel, Langschläfer.
Keine gute Kombi, um schlaftrunken Menschen aus den Betten zu zotteln, Grinsen im Gesicht zu tragen und gute Laune zu verbreiten. Telefon steht selten still. Erster Werktag nach den Feiertagen. Organisieren. Planen. Schwierig. Stress. Kaffeemangel.

Doch wie immer, vergeht auch dieser Dienst. Zeit? T- 14 Stunden.
Noch 14 Stunden Arbeitswahn. Ein Mal früh, ein Mal spät. Aushaltbar. Absehbar.

Und dann? Dann gehts los. Freitag der 13…. Urlaubsbeginn. Beginn meine Heimat zu besuchen.
Freunde, neue Menschen kennenlernen, erholen und vor allem die Elf vom Niederrhein unterstützen und zur maximalen Puntkeausbeute voran treiben.
16 Tage Urlaub.
Ich freue mich, sehr sogar. Denn „Zuhause“ war ich lange nicht mehr.
Die Luft das Potts atmen, weniger gestresste Menschen um einem rum. Dem Trubel der Großstadt aus dem Weg gehen. Seele baumeln lassen, denn diese brennt bekanntlich 😉

14 Stunden. Auf geht’s!

9:54 Uhr. Der Wecker holt mich gnadenlos aus der Traumwelt und schickt mich in den Tag. Montag. Wieder eine Woche um.

Die Augen gehen langsam auf, Sonne blitzelt und die Welt ist immer noch weiss und wohl auch  immer noch kalt.
Kann man ja nicht ändern, zuckt es durch meinen Kopf. Der nächste Gedanke widmet sich dem Kaffee. Erstmal wach werden und dann gucken wir mal. Allerdings ist dieses „Wach-werden“ heute eher ein „Sofort-Wach-Sein“, denn nachdem ich ins Bad schlurfte, den Menschen im Spiegel nicht kannte, den Wasserhahn aufdrehte und Wasser… Moment! Wo ist mein Wasser? Kein Tropfen, kein Gurgeln, kein Nix. Hm. Andere Wasserhähne wurden sofort gesichtet. Auch ein Meer von Nix. Fein. Blick zum Kaffeeautomaten ließ mich kurz aufatmen, 2 Tassen waren noch zu holen. Nach dem Ersten allerdings, kam der Gedanke „Kaffee treibt“. Also war nach Kaffee 1 auch erstmal Pause. Naja, wach war ich ja, irgendwie.
Wasser Problem lösen. Anruf bei der Vermietung. „Montags haben wir keine Sprechzeiten….“ dröhnte mir der Anrufbeantworter entgegen. Fein.. Die sind clever, machen Montags einfach Frei. Löst mein Problem nicht.
Klamotten übergeworfen, runter zum Guckefenster. Hausmeister anrufen. Kümmert sich, ruft Firma an. Firma kann nicht, schon Notstand ausgerufen. Nochmals, Fein…
Hausmeister schlug vor, dass ich doch meine Steigleitungen im Bad föhnen solle, das würde bestimmt dann wieder gehen.
Ging nicht.
Ein Hauch von Nix, wäre schon zu viel…
Nach noch einem Telefonat entschloss ich mich also, 2 Stunden zu früh zur Arbeit zu fahren. Dort gabs Kaffee, inklusive Wegbringort und ein Ort, wo es dieses Wasser noch gab.

Zunächst ein normal chaotischer Dienst. Doch eine Sms meinte es nicht gut mit mir, bzw dessen Absender.
„Es sei vorbei“, teilte sie mir mit.
Noch 7 Stunden Dienst vor mir. Jackpot. Nicht.

Ein lieber Bewohner half mir über die Situation etwas hinweg, zudem waren auch noch 2 Kolleginnen im Dienst. Es konnte also über die Männerwelt hergezogen werden. Meist war ich jedoch nur still. Dachte, dass ich diesen Dienst nun irgendwie zuende bringen muss, halbwegs professionell. Die Schäfchen können ja nichts dafür…
Kollegin schickte mich um halb 9 nach Hause, sie mache den Rest nun schon. Großartig! Dankte ihr, ging duschen und fuhr heim.

Ein weiterer Hammer folgte…
Die beste Freundin musste sofort angerufen werden. Es wurde geredet. Und es tat gut.

Nun, 2 Stunden später, sehe ich diesen Montag nochmal. Bin froh, dass ein weiterer geschafft ist und es wieder einer weniger ist, der, wenn auch nicht immer in solcher Form, mein Leben formt. Es lehrt mit Situationen umzugehen. Nachzudenken. Realistisch zu sein. Zu verarbeiten, was zu verarbeiten ist.

 

Einen Schritt weiter gehen

Veröffentlicht: 30. Januar 2012 in Altenpflege, Beruf
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Endlich! Endlich gehe ich den nächsten Schritt in meinem Beruf.
Seit drei Jahren arbeite ich nun als examiniertes Pflegerlein.
Genug Erfahrung gesammelt, um der nächsten Generation mein Erlebtes zu vermitteln. Bisher leitete ich Azubis inoffiziell mit an. Ab März bilde ich mich weiter. Die Schulbank drücken für den Praxisanleiterkurs.
Endlich den Kopf mal wieder anders anstrengen, mal raus aus der Praxis. Neue Ansichten lernen. Anwenden. Raus aus dem Alltagsgeschäft, welches doch manchmal anstrengend ist und an den Nerven zerrt…

Im Moment habe ich eine kleine Azubine. 19. Im 4.Monat der Ausbildung. Mal sehen, unter welchen Praxisaufgaben meiner Schule dann „leiden“ muss 😉