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Der letzte Tag

Veröffentlicht: 31. Dezember 2010 in Fragen, Gedanken
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31.Dezember 2010, 2:09 Uhr.

Erstaunlich. Das Jahr ist rum. Alles ging so schnell. Zu schnell.
Es gibt vieles zu bereuen. Viele Situationen in denen man nicht, „man selbst“ war. Gesteuert von einer Macht, die man nicht beschreiben kann, die aber macht, dass man sich selbst kaum erkennt.
Traurig, dass man vieles zu spät realisiert…

Und dann steht man da, am Ende des Jahres und irgendwie ist alles verloren.
Das neue Jahr steht in den Startlöchern und man fragt sich, ob man das überhaupt will… Ein neues Jahr. Wozu denn…? Klar, um sagen zu können, dass dort alles besser wird, wird es das aber?
Wird man dummerweise selber herausfinden müssen und das Nötige dafür tun, dass es besser werden kann.

Am letzten Tag des Jahres wünsch ich uns allen nur, dass es besser wird 😉

Frohes 2011!

Momo

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Guten Morgen!

Grade habe ich meine ersten 5 Nächte im neuen Betrieb hinter mich gebracht. Ich muss sagen: „Eine ganz schöne Umstellung für mich“.
Nun aber von vorn, sonst versteht ja niemand wie ich zu diesem vorgezogenem Fazit eigentlich komme :-p

Et war ja bislang so, dass ich Nachtdienst nur im vollstationären Pflegebereich kannte. Nun arbeite ich in einer Kurzzeitpflege und da ist irgendwie alles anders 😀
Vollstationäre Nächte gingen im letzten Betrieb von 21:45-06:15 Uhr. Völlig in Ordnung. Nun beginnt meine Nacht schon um 20:30 und gehen darf ich 07:15. Ach herrjee, genau so. Dazu kommt noch, es gibt keinen Stress. Keine 50 Bewohner mehr, nein nur noch maximal 19. Klar könnte es sein, dass manche Gäste mehr Pflege in der Nacht benötigen, aber ich glaube nicht, dass man diese klassischen Rundgänge aus dem Heim mit meinen zurückliegenden Nächten annähernd vergleichen kann.
Fast zwingend muss man sich neben den „normalen“ Dingen im Nachtdienst, Beschäftigung suchen, damit die Zeit vergeht.
Knappe 11 Stunden. Das irgendwie zu viel für mich. Denn irgendwann sind auch alle Akten geschrieben…Medikamente gemacht, Gäste versorgt usw. Und dann? Dann ist irgendwann auch alles geputzt und man hat immer noch 2 Nächte vor sich.
Naja, manch einer denkt nun, was beschwert se sich denn. Können ja gerne tauschen ;). Ja, manches Mal in den letzten 5 Nächten hab ich mir Stress gewünscht. Und ja, denkt das nun ruhig, ist die bekloppt 😉
Und meint mal nicht, dass die Klingel oft geht. Im Schnitt 6 Mal die 11 Stunden…

Und auch so vom Tag… Da hat man nun überhaupt nix mehr von. Aufstehen, arbeiten, nach Hause fahren, irgendwann schlafen, aufstehen, eventuell noch schnell einkaufen, zur Arbeit fahren, arbeiten…. Man lebt irgendwie komplett an der Welt vorbei.
Nee, das ist nichts für mich. Nachtdienst ansich mag ich, aber nun freu ich mich nicht mehr drauf, glaub ich…

Wie erleben Pfleger und Pflegerinnen ihre Nächte in anderen Einrichtungen? Haben viele eher Stress, oder kennen manche „mein Dilemma“?
Nun bin ich aber mal gespannt 🙂

Ansonsten werd ich gleich bald mal schlafen gehen. Wünsch euch eine gute Nacht 😉

Die Mo