Archiv für die Kategorie ‘Gedanken’

Balsam

Veröffentlicht: 13. September 2012 in Beruf, Gedanken

Ein paar turbulente Tage liegen mal wieder hinter mir. Es hat sich viel getan – Privat und auch arbeitstechnisch.
Zunächst wurde diese Woche mein Vertrag verlängert. Mehr sag ich an dieser Stelle einfach mal nicht dazu…

In puncto „Hand“, habe ich auch Fortschritte machen können. Der Verlauf der Ergotherapie ist bisher vielversprechend und die Befürchtung, dass die Narbe noch einmal operativ eröffnet werden muss, hat sich mit dem heutigen Tag erledigt – muss sie nämlich nicht 😉 Große Erleichterung für mich und auch für meinen Seelenzustand. Denn eine weitere OP, hätte ich nicht wirklich verkraften können…

Und auch privat, gibt es momentan sehr viel Balsam, für die angeschlagene Seele. Danke!

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Grau in Grau

Veröffentlicht: 13. Juli 2012 in Gedanken
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Eigentlich weiß ich gar nicht so genau, was ich grade schreiben will, aber irgendwie mag ich schreiben. Noch geht es mit beiden Händen, dass sollte man wohl ausnutzen. Galgenhumor. Tolle Erfindung.
Doch, was genau? Schreiben, ja.
Heute ist ein Tag, Grau in Grau. Regen fällt. Kurz schimmert ein kleines Stückchen heller Himmel auf, Regen. Gedanken und Kopf bilden mit diesem Grau eine famose Einheit. Famos. Komisches Wort. Doch passt es gut. Nur das es mir nicht so famos geht.
Viele Veränderungen wurden fast gleichzeitig losgetreten. Teils tun sie mir gut, teils kann ich nicht damit umgehen.
Es ist wie immer – alles etwas viel für den kleinen Kopf, der eh schon die ganze Zeit mit diesem >>Denken<< beschäftigt ist. Noch mehr Denken, versuchen klar zu werden. Doch ist alles in Grau getaucht.
Angst vor dem was auf mich zukommt. Positive Angst? Wieder mal nur teils und das auch in keinem großen Anteil.
Musik. Immer bei mir, versteht meine Stimmungen. Kopf wählt aus, Musik legt sich, aufs Graue, auf die Gedanken. Wabert. Beruhigt. Etwas. Songs aus früheren Zeiten. „Da war die Welt noch in Ordnung!“ – Wer kennt diese Aussage nicht? Immer gibt es eine Zeit, in der es so war, alles in Ordnung. Sorgen, die überschaubar waren, doch damals so riesig erschienen. Hätte ich damals gewusst, wie dieses Erwachsenwerden dann wird, hätte ich sie mit noch mehr Energie weggesteckt und gelächelt.
Ab und zu wünsche ich mir mein >Damals< zurück. Behütet, nicht allein in einer großen Stadt. Berlin. Inzwischen mein Zuhause geworden. Hier wollte ich sein damals und heute, bin ich das. Doch etwas geschafft. Von dem Traum, den man früher träumte.

Über meine Kopfhörer tönt „Nur zu Besuch“ von den Toten Hosen. Wirkt, tief in mir. Liveversion. Oft selber mit in dieser Atmosphäre gestanden. Geweint. Viele Erinnerungen bringt er mit sich, die nicht mehr hier leben dürfen, zu jung gehen mussten.
Dazu reißt der Himmel nahezu alle Luken grade auf, es regnet, der Wind geht. In meinem Kopf nur das Lied, jede Zeile wirkt.
„Dann werden wir uns wiedersehen…“ – Das werden wir. Alle.

Motivation…Hallo?

Veröffentlicht: 20. Juni 2012 in Alltagsgeschichten, Gedanken
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2:30 Uhr. Falle auf der Couch um und schlafe ein. In Gedanken an den nächsten Tag, irgendwie.
6 Uhr. Wache auf. Taumle leicht, Richtung Bett. Weiter schlafen. Mehr Gedanken springen in meinem Kopf nicht umher. Oder? Doch, ich hab heute frei. Tag verschlafen? Schlafen!
12:14 Uhr. Wache wieder auf. Bin ziemlich vermatscht. Wanke Richtung Küche. Kaffee! Schnell!
Laptop angeschmissen. Lage checken. Nicht wirklich viel Neues. Kurze Smalltalks zwischen Kaffee und wach werden.
13:17 Uhr. Bin halbwegs Mensch geworden, dank dem Kaffee. Musik an.
Meine Wohnung. Grenzpflegefall. Doch heute putzen? Hm.. Keine Motivation. Und auch keine Lust.
13:19 Uhr. Was bloggen, ja. Im Kopf: Du wolltest noch zum Sport heute. Bloggen.
13:20 Uhr. WordPress aufgemacht. Zeilen in den Laptop gehackt. Diese hier.
Mitsingen, was da grad läuft bereitet gute Laune, zumindest halbwegs.
13:33 Uhr. Kopf meldet sich, mit Schmerzen. Hm. Warum? Schlechte Gewissen das nagt? Ja, Kopf, ich geh heute noch zum Sport. Doch anziehen und fertig machen. Hmmm. Irgendwie fehlende Motivation für alles.
Motivation…Hallo? Ach, da biste! Was willst du? Nichts tun. Ja, dass würde mir auch gefallen. Doch hab ich Ziele im Kopf.
13:40 Uhr. Sinnloses was du hier schon wieder fabriziert hast. Egal. Loswerden muss man es ja trotzdem mal.
13:41 Uhr. Letzte Klänge eines Livekonzertes laufen. War auch vor Ort. Gute Wuhlheide. Ich mag sie. Als Gast und als ASB Mensch.
13:42 Uhr. Neue Musik auswählen. Läuft. Gedanken laufen auch. In verschiedene Richtungen beginnt der Kopf zu denken. Doch will nicht zum Wesentlichen wechseln.
13:43 Uhr. Okay, ein Lied noch, dann aber… Mitträllern.

13:44 Uhr. Lassen wir das. Post abschließen.

Vorfreude. Bekanntlich die Schönste

Veröffentlicht: 10. April 2012 in Beruf, Gedanken
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Ostern. Geschafft. Der heutige Dienstag, eher ein Montag im Schafspelz. Getarnt. Schlägt zu, wie ein unerbittlicher Montag.
Frühdienst. Nicht mein Dienst. Nie. Frühes aufstehen, gekoppelt mit wenig Schlaf, Morgenmuffel, Langschläfer.
Keine gute Kombi, um schlaftrunken Menschen aus den Betten zu zotteln, Grinsen im Gesicht zu tragen und gute Laune zu verbreiten. Telefon steht selten still. Erster Werktag nach den Feiertagen. Organisieren. Planen. Schwierig. Stress. Kaffeemangel.

Doch wie immer, vergeht auch dieser Dienst. Zeit? T- 14 Stunden.
Noch 14 Stunden Arbeitswahn. Ein Mal früh, ein Mal spät. Aushaltbar. Absehbar.

Und dann? Dann gehts los. Freitag der 13…. Urlaubsbeginn. Beginn meine Heimat zu besuchen.
Freunde, neue Menschen kennenlernen, erholen und vor allem die Elf vom Niederrhein unterstützen und zur maximalen Puntkeausbeute voran treiben.
16 Tage Urlaub.
Ich freue mich, sehr sogar. Denn „Zuhause“ war ich lange nicht mehr.
Die Luft das Potts atmen, weniger gestresste Menschen um einem rum. Dem Trubel der Großstadt aus dem Weg gehen. Seele baumeln lassen, denn diese brennt bekanntlich 😉

14 Stunden. Auf geht’s!

An Tagen wie diesem…

Veröffentlicht: 26. November 2011 in Gedanken, Menschen
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Ein freier Tag. Aufwachen, wenn man wach wird.
Tun und Lassen was man will, da keine Verpflichtungen auf der Tagesordnung anstehen.

Ein wenig hier tun, ein wenig da tun.
Am Fenster stehen, hinaus blicken. Denken, dass man all das Vergangene der letzten Tage und Wochen wem mitteilen möchte.

An so einem Tag wie heute, hätte ich dir, Otto, einen Brief geschrieben.
Hätte dich mir mitgeteilt, da ich immer wusste, dass du mich verstehst.
Meine Worte liest, ab und an ein verschmitztes Lächeln im Gesicht.

Seit Du im Himmel wohnst, kann ich dir meine Briefe nur in Gedanken schicken, denn deine aktuelle Adresse hat noch kein Postfach.
Doch ich weiß, dass du meine Gedanken liest, weiterhin lächelst und an mich, deine Mia denkst.

Du fehlst mir trotzdem…