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Neuer Lebensabschnitt

Veröffentlicht: 16. November 2010 in Altenpflege, Beruf, Gedanken, Jobwechsel
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Oh je, lange war es still hier um mich. Doch das soll sich nun ändern. 🙂

Die letzten 6-7 Wochen hat sich viel verändert, das heißt, eigentlich hat sich nur mein Arbeitsplatz geändert, aber damit verbunden auch mein ganzes „Ich-Selbst“.

Nachdem ich meine letzten Dienste im alten Betrieb hinter mich gebracht habe, konnte ich knappe 4 Wochen ausspannen. Alles hinter mich lassen, den Kopf frei bekommen. Hat auch ganz gut geklappt *Schulter klopf* 😉
Ich besuchte meine Heimat, Moers. 3 Tage mit der besten Freundin zusammen sein können, dass hatte ich gebraucht 🙂
Die Tage vergingen nur leider viel zu schnell, waren aber sehr schön 🙂
Danach wieder ab nach Berlin und am nächsten Tag stand Elternbesuch, in Berlin an. 4 Tage meine Eltern zu Besuch gehabt. War recht stressig, aber auch mal wieder schön 😉

Und seit nun 16 Tagen hat mich das Arbeitsleben wieder.
Meine neuen Kollegen sind alle sehr nett, habe mich bisher gut einleben können. Und was eine völlig neue Erfahrung nun ist…Ich bin das Küken dort 😀 Also Welpenschutz…Von wegen 😉 Aber ich muss sagen, es macht auch mal Spaß, diese Erfahrung zu machen 🙂

Und mein Ich? Das erholt sich 🙂 Auch wenn die neuen Dienstzeiten für das Privatleben sehr schwierig geworden sind, kann ich mich irgendwie schon damit abfinden. Vor allem die Nächte haben sich nun um 2 Stunden verlängert…Ganz schön hart 😉 Und wie sollte es anders sein? Ich befinde mich grade im Nachtdienst…4 Stück folgen noch. Puh. Aber auf jeden Fall laufen sie bislang stressfreier ab. Also ein gutes Zeichen 🙂

Fazit 🙂
Es geht mir besser, die neue Arbeit macht Spaß und ich hoffe mich mal wieder öfter zu Wort melden zu können hier 🙂

Machts gut 🙂
Eure Momo

 

P.S.: Ganz schön viele gut gelaunte Smilies in dem Beitrag unterwegs 😀

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Ein Hallo an meine Leser 🙂

Die letzten Wochen waren sehr schwer für mich. Die Arbeit hat mich aufgefressen, innerlich,  seelisch zerdrückt.

Das Betriebsklima sehr angespannt, Angst Fehler zu machen, weil die Konsequenzen langsam unerträglich sind. Aus Druck und Angst Fehler zu machen… Zwei unfreundliche Zeitgenossen…Druck und Angst… Aus diesen Komponenten entsteht ein Fehler schnell…Druck wächst, Angst nimmt zu… Parallelen entstehen.

Angeschrien werden…Leiden…Mit der Situation nicht gut umgehen können. Dinge die leider das Leben in meinem aktuellen Betrieb bestimmen. Es lässt mich verbittern, verschließt meine Offenheit und Warmherzigkeit, auch was den Umgang mit den Bewohnern angeht zwangläufig… Doch es muss ein Ende haben…
Notbremse ziehen…Immer einfacher als man zugeben kann und will. Doch nun ist es so weit.
Letzte Woche zog ich am Hebel der Bremse und bin ausgestigen. Hab den Zug angehalten und bin rausmarschiert.
Nun nur noch Formalitäten und die alte Arbeit mit einem guten Abschluss zu Ende bringen. Auch wenn es schwer fällt, aber das bin ich meinen Kollegen einfach schuldig, denn diese können nichts für meine Kündigung, im Gegenteil!
Abschiede haben immer ein weinendes und ein lachendes Auge…Das Weinende ist mein Team. Das Lachende der heutige Tag, denn um 10 Uhr war ich mich vorstellen.
Ein neuer Betrieb, neue Kollegen, neuer Chef. Bisher ein sehr gelungener erster Eindruck, Probetage folgen und die Zusage für den Job, die hab ich in der Tasche 🙂 Ein sehr sehr gutes Gefühl. Befreiter. Glücklich. Sicher.
Auch die Aussichten im neuen Betrieb lassen das eine Auge noch mehr lachen 🙂
Lange nicht mehr der Fall gewesen, dieses „innerlich glücklich und zufrieden sein!“.

Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben, das neue Team und die Aussicht einen Mentorenkurs zu machen, um dann wieder einen Azubi durch seine Ausbildung zu führen. All dies wartet und dafür bin ich nun mehr als bereit 🙂

Momo grüßt mit ihrem lachenden Auge 🙂