Gestern war es so weit, das Rückspiel gegen Union Berlin stand an.
Wir waren Gäste auf einem Nebenplatz der Alten Försterei. Das Hinspiel mussten wir zuhause 4:2 abgeben, allerdings waren die Chancen da, um Union noch gefährlicher zu werden.
Jede wusste was das Ziel war: Union ärgern.
So reisten wir gestern nach Köpenick. Schon im Vorfeld hörten wir die Mädels von Union tönen, dass sie uns 4.0 oder noch höher aus dem Stadion schießen und nur die Frage der Höhe noch unklar war. Außerdem hätte man somit den vorzeitigen Aufstieg geschafft und wohl auch zelebriert am gleichen Tag.
„Lasst uns mal heute gewinnen, dann laden wir euch zu unserer Aufstiegsfeier ein“ kam vor dem Spiel zu einigen Spielerinnen von uns. Ach, etwa doch nicht so sicher? Nicht mit uns.
Das Spiel wurde angepfiffen und von Sekunde 1 an, waren wir da. Nach einigen Minuten gingen wir tatsächlich 1:0 in Führung. Euphorisch ging es weiter. Zweikämpfe wurden gesucht, jede rannte für die Andere mit – doch dann? Ein kleiner Blackout unserer Kapitänin leitete das 1:1 ein. Egal, Köpfe hoch, nichts passiert, weiter kämpfen. So geschah es auch, dass wir vor der Pause erneut 2:1 in Führung gehen konnten.
Mit stolzer Brust in die Halbzeit. Ansprache des Trainers. Kräfte sammeln. Nochmal 45 Minuten alles geben – kämpfen und siegen.
Der Druck von Union wurde stärker, doch wir konnten gut dagegen halten und machten auch das 1:3. Union schien ratlos, Trainer änderte oft mitten im Spiel die Taktik, doch wir wollten uns diesen Sieg nicht mehr nehmen lassen.
10 Minuten vor Schluss fiel das 2:3 durch einen direkten Freistoß. „Oh weia. Das werden harte 10 Minuten“, schoss es mir durch den Kopf. Die Mannschaft konditionell schon arg runter.
Doch wir gaben weiter alles, Fuß vor den Ball, Bälle hinten raus. Und siehe da: Es reichte. Wir besiegen Union Berlin(2) mit 2:3 in ihrem eigenen Stadion!

Eine großartige Mannschaftsleistung! Die Sportfreundinnen aus Johannisthal gehen verdient mit 3 Punkten aus dem Spiel und haben Union ganz gewaltig den Tag vermiest 😉
„Wir hätten jeder anderen Mannschaft den Sieg gegönnt, nur grade euch nicht!“ – war eine der Reaktionen, die wir uns noch anhören mussten.

Egal – wir haben gewonnen 😉

Danke, Herr Nachbar!

Veröffentlicht: 19. April 2013 in Menschen, Uncategorized
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Wer liebt sie nicht, die lieben Nachbarn.
Diese, die Pakete annehmen, wenn man selber mal nicht zuhause ist.
Diese, die nie laut sind.
Diese, die nie ihre Haustür zuschmeißen…

Diese, wohnen bei mir irgendwie nicht.
Hier, nimmt kaum mal jemand ein Paket für mich an.
Hier, ist es selten leise.
Hier, schmeißt man seine schwere Haustür generell ins Schloss…, wenn man mein Nachbar zu sein scheint.

Einer davon, ist eben auch mein direkter Nachbar.
Heute sollte an seiner Heizung gearbeitet werden. Der Absperrhahn ist in meinem Keller.
7:30 Uhr sollte es losgehen…Freier Tag quasi hinüber…
Doch, wie sieht’s aus, Herr Nachbar? Warum machten Sie dem netten Heizungsmonteur nicht die Tür auf?
Ich das nächste Mal Zeit? Das kann dauern…

Umsonst aufgestanden… Großartig, für so einen Morgenmuffel wie mich…

Erste Studentenschritte

Veröffentlicht: 14. April 2013 in Studium

Der Anfang ist gemacht, seit zwei Wochen bin ich Studentin an der ASH in Berlin. Kann es immer noch nicht ganz fassen, dass der Papierkrieg doch zu einem schnellen Ende fand und ich nicht mehr unter Vorbehalt immatrikuliert bin.
Studentin.

Die ersten zwei Wochen liegen hinter mir. Orientierungstage. Kommilitonen kennenlernen. Erste Kurse. Erste Hausarbeiten. Erste Referate. Erste Rollenspiele. Erste Gruppenarbeiten.
Viel Input. Ungewohnt, dies alles. Lange sitzen. Aufmerksam zuhören. Informationen aufnehmen. Verarbeiten.
Es ist anders, aber es macht Spaß, was auch an den Menschen liegt, die sich in meiner „Freakgruppe“ zusammen fanden. Liebe Menschen und es wird eine spannende Zeit, diese drei Jahre.

Ich bin sehr gespannt wohin mich dieser Weg am Ende führen wird.
Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich erstmal raus bin…

Neustart

Veröffentlicht: 18. Februar 2013 in Altenpflege, Beruf, Studium
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Die Kündigung ist abgegeben. Befreiendes Gefühl.
Der Neustart musste her. Alles auf Anfang. Alles auf Studium.
Dieses beginnt, bereits im April.
Neue Menschen, neues Tun, neues Ich.

Ich freue mich darauf – auch wenn ich unglaublich aufgeregt bin…

Balsam

Veröffentlicht: 13. September 2012 in Beruf, Gedanken

Ein paar turbulente Tage liegen mal wieder hinter mir. Es hat sich viel getan – Privat und auch arbeitstechnisch.
Zunächst wurde diese Woche mein Vertrag verlängert. Mehr sag ich an dieser Stelle einfach mal nicht dazu…

In puncto „Hand“, habe ich auch Fortschritte machen können. Der Verlauf der Ergotherapie ist bisher vielversprechend und die Befürchtung, dass die Narbe noch einmal operativ eröffnet werden muss, hat sich mit dem heutigen Tag erledigt – muss sie nämlich nicht 😉 Große Erleichterung für mich und auch für meinen Seelenzustand. Denn eine weitere OP, hätte ich nicht wirklich verkraften können…

Und auch privat, gibt es momentan sehr viel Balsam, für die angeschlagene Seele. Danke!