Mit ‘miese Stimmung’ getaggte Beiträge

Vor ein paar Tagen, gab es diesen Aufruf von @_konna_ , dass er ein neues Projekt in seinem Blog startet. Und zwar geht es darum, wöchentlich einen Song seiner Wahl vorzustellen, unter Vorgabe eines Wochenthemas. Da muss ich doch mitmachen. Gesagt, getan und nun beginnt es 🙂

Also, wie gesagt, Woche 1 🙂
Thema: „Guten Morgen!“

Für gewöhnlich bin ich ein tierischer Morgenmuffel. Wenn ich Frühdienst habe, hör ich morgens keine Musik. Da ist es schon knapp genug von der Zeit her, da schlafen ja ansich ne gute Sache ist 😉
Wenn ich also morgens Musik höre, dann eben wenn Spätdienst auf dem Programm steht, oder eben frei 🙂 Allein „frei“ ist schon Musik in meinen Ohren 🙂
Um die gute Laune dann noch zu fördern, fiel mir spontan ein Song ein, der in mir immer gute Laune hervorruft:
„Seeed – What you deserve is what you get

„Was du verdienst ist was du kriegst!“ – Und was will man am freien Tag? Gute Laune 🙂

Dazu eine frische Tasse Kaffee, ein bischen Sonnenschein und der Morgen ist auf jeden Fall ein „Guter Morgen!“ 🙂
Der Beat, der Bass, der Rhythmus – einfach alles zusammen in diesem Stück lässt mich irgendwie an Konzerte denken. Ja komisch irgendwie, aber wahr.
An was ich da so denken muss? Nun ja, da wären zum Beispiel: Spaß, Freunde, Pogo, rumhopsen, mitgröhlen… Irgendwie auch Sommer, da ich ein Open Air Fan bin.
Und wenn solche Gedanken nach dem Aufstehen keine Guten sind, dann weiß ich es, als Morgenmuffel, auch nicht 😉

Bis nächste Woche!

Die Mo

 

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Das letzte Wochenende standen für mich Spätdienste auf dem Plan. Jut, gibt Schöneres, aber immerhin kein frühes Aufstehen…

Warum ich grade von diesem Wochenende spreche? Weil ich mir irgendwie mal „Luft“ machen mag.
Ich habe bereits einige Blogeinträge von anderen Helferleins gelesen, die meine Erfahrungen teilen.

Es geht um die lieben Angehörigen unserer Schützlinge.
Allerdings ist „lieb“ in diesem Kontext mit Ironie zu versehen.
Ich kann verstehen, wenn auch Angehörige mal einen schlechten Tag haben und das dann auch schon ein kleiner „Fehler“ ausreicht, um die Fassung zu verlieren. Bestes Thema hierbei: Die Wäsche…
Nur es gibt auch die Sorte Angehörigen, die bei jedem Besuch etwas zu beanstanden haben. Meist weiblicher Art, wie ich feststellen musste.
Am besagtem Wochenende hatte ich gleich drei dieser Gattung: Ehefrau. Täglich.
Sie achten auf deine Art zu reden und wollen auch unbedingt irgendwo eine Unfreundlichkeit finden. Und man staune, finden sie auch. Und prompt folgt berühmter Satz: „Nun seien Sie doch nicht so unfreundlich.“
Langsam macht mich sowas wirklich sauer, innerlich. Denn meine ehrliche Antwort darf ich Ihnen natürlich nicht entgegen bringen…
Klassiker auch:
– Pflegepersonal macht IMMER Pause
– Pflegepersonal sieht man auch IMMER rauchen, essen und trinken
– Pflegepersonal sitzt IMMER rum…
Kann beliebig fortgesetzt werden…

Liebe Angehörige,
in der Tat arbeiten wir auch mal, machen so gut wie nie Pause, kommen selber kaum dazu mal nen Happen zu essen, geschweige denn selbst aufs stille Örtchen zu gehen.
Ich will nicht abstreiten, dass es auch unterm Personal schwarze Schafe gibt, die während der Arbeitszeit in der Tat sehr wenig ihren eigentlichen Arbeiten nachgehen.
Doch, wenn man mal einen ganzen Tag auf Station zubringen würde, oder z.B. der diensthabenden Schwester hinterherläuft, der würde wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen… Und das nicht, weil sie in den „Klassikern“ bestätigt wurde…

Manchmal wünsche ich mir, dass unsere Arbeit (mehr) gewürdigt wird…

Auf dem Kalender steht 23.12.2010. Wie bitte? Ich hatte doch vor kurzem erst Silvester gefeiert und das steht nun auch schon wieder an. Komisches Jahr. Schnelles Jahr. Irgendwie negatives Jahr, wenn ich so diese berühmte Bilanz ziehe.
Man kann also wieder mal nur hoffen, dass das nächste Jahr, dieses 2011, besser wird. Aber kann es ja nur, nur sagt man das doch auch jedes Jahr. Also ist es nun doch wirklich mal an der Zeit.
Ich bin auf jeden Fall dafür.

Und morgen ist also Heiligabend. Weihnachtsgefühl irgendwie nicht vorhanden. Grund: Nachtdienst. Naja, was solls.
Immerhin kann es auch keinen Streit mit der Familie geben 😉

Doch es wird schon ein komisches Gefühl sein, so irgendwie allein, wenn alle anderen zusammen sitzen. Ich kenne es Weihnachten zu arbeiten, aber bisher hatte ich nur Tagdienst an diesen Tagen. Da hat man trotzdem irgendwie alles unter einen Hut bekommen. Aber jetzt gehts nicht, sonst überlebe ich diese 11 Stunden arbeiten nicht…

Und denken will ich nun auch den Menschen, die an Weihnachten arbeiten müssen, das sind schon ein paar, die das gleiche Schicksal teilen!

Aber auch das wird man überstehen und dann kommt ja Silvester. Das wird schön, denn meine beste Freundin aus der Heimat wird nach Berlin kommen 🙂 Ich freue mich 🙂

Ich wünsche den Menschen, die meinen Blog lesen, trotz meiner nicht vorhandenen Weihnachtsstimmung ein entspanntes und besinnliches Weihnachtsfest!
Macht euch ein paar schöne Tage 🙂

Eure Mo