Mit ‘Stress’ getaggte Beiträge

Schreck lass nach…

Veröffentlicht: 7. Mai 2014 in Altenpflege, Uncategorized
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Wie lang ist das denn her? So lange? September 2013 mein letzter Text. So gehts ja nu auch nicht.
Vielleicht liest es ja sogar noch jemand, freut sich sogar das zu lesen.
Doch was will ich schreiben, mitteilen, loswerden…?
Aktuell ist sehr viel Neues, sehr viel Altes und ein bisschen viel.
Es steht erneut eine Operation der Hand an, die Zyste ist zurück.
Das Studium fordert mich sehr und die Arbeitsstelle wechselte ich auch. Keine Leasingkraft mehr, in der Tat ein schönes Gefühl. Endlich wieder dazugehören, die Gesichter bekannt, die Geschichten dazu.
Ich denke es wird mir gut tun. Ein Jahr Leasing hat mir auch voll und ganz gereicht. Nicht annähernd hab ich gedacht, dass die Pflege teilweise so schlecht ist und unwürdig. Nicht in jeder Einrichtung steht der Mensch im Mittelpunkt, sondern das Geld dahinter.
Ich hoffe das mein Eindruck der neuen Einrichtung bleibt, es mir Spaß machen wird und ich meinen Beruf wieder zu lieben beginne.

Und auch wenn ich es oft gesagt habe, es wird nicht mehr so lange Funkstille herrschen 😉

Als der Wecker

Veröffentlicht: 22. Juni 2012 in Altenpflege
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.. um 05:03 klingelte, dachte ich noch nicht, dass dies mal wieder ein Ausnahmetag werden würde. Ja, dies kann ich bereits um 17:04 Uhr sagen…

Das Übliche an Ablauf morgens, mit müden Augen zur Straßenbahn tapern und warten, dass diese kommt und mich zur Arbeit kutschiert. Bis hierher, noch ein halbwegs guter Morgen, trotz der Müdigkeit… Böse Fußball EM..
Umkleidekabine, Fahrstuhl, Station. Die neusten Infos seit gestern erhalten, Kaffee, Balkon. Noch ruhig. Das es die „berühmte Ruhe vor dem Sturm“ ist, hätte ich gern unbewahrheitet belassen.
Frühdienstteam komplett, dann fangen wir mal an. Die ersten Beiden Bewohner versorgt, gechillt bis hierher.
Doch dann gings los. Telefon stets und andauernd, arg schlecht gelaunte Bewohnerin, Bewohner mit unklaren Bauchschmerzen seit Tagen, Telefonate, PDL Runde, Angehörige, pflegen, Tabletten verteilen, Baden, Arzt kontaktieren, Krankenhauseinweisung vorbereiten, Blitzlichtrunde, Arztkontakt, puhh… 10:30 Uhr. Hunger. Keine Zeit. Dokumentation schreibt sich nicht von allein. Zum Glück versorgen meine Helferleins mich mit belebendem Kaffee. Das brauchte ich jetzt. Kurz versuchen runter zu kommen, oh Mittagessen…Medikamente vorbereiten, Toilettengänge, Mittagessen, Bettenrunde… Bewohnerin zum Arzt schicken,… und dann war da mittendrin noch diese SMS. Krankenhaus. Früher gehen können organisieren, zwischendurch. Gelungen.

Klingt nicht sonderlich viel, doch es war irgendwie alles zur gleichen Zeit, oder nennen wir es innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne… Jammern? Ne, aber es warten noch 3 Frühdienste. Hoffe nicht von diesem Kaliber.

Nun? Runter kommen und auf’s Spiel freuen.
Zeigs denen, Marco 🙂

Und das leider nicht vor Freude.

Mo ist auf Wohnungssuche. Klingt erstmal nicht so spannend, aber irgendwie ist das in Berlin sehr schwierig.
Eine süsse 2 Zimmer Wohnung, Altbau im FHainer Kiez… Klingt erstmal auch nicht so spannend… Ist es aber 😀
Denn es gab schon die ein oder andere kuriose Wohnung, die sich mir in den Blick geschoben hat, doch was dabei bislang. Nicht.

Eine Wohnung war eigentlich super… Nur hätte Mo dann 2 Etagen über einem Rotlichtabteil leben müssen, mit dem selben Treppenaufgang. Wollte sie dann doch irgendwie. Nicht.

Eine Story war aber sehr kurios.
Ein Ingenieur. Sein Appartment. Bombe! Günstig! Wunderschön!
Er: musste beruflich nach Zypern und vermietet es daher für die nächsten 4 Jahre.
Ich: schrieb ihm eine E-Mail das ich mir das mal live ansehen möchte.
Er: antwortete am nächsten Tag. Auf Englisch, einen Meilentext. Beschrieb die Wohnung nochmal, nannte den Preis und das ich mir sie angucken könne. Allerdings sei er schon auf Zypern und hat niemanden der mir die Wohnung zeigen könne. Daher will er per DHL ( diesen tollen Service hätte er im Internet gefunden…;) ) die Wohnungsschlüssel herschicken, um die Wohnung anzusehen.
Ich: war beeindruckt. Klang zunächst doch nach nem Glücksgriff? Antwortete ihm also, hakte etwas genauer nach.
Er: ließ sich Zeit mit seiner Antwort.
Ich: misstrauisch.
Er: schrieb gestern zurück. Und der Haken kam… Er schickt die Schlüssel also per DHL nach Deutschland in eine wohnortnahe Filiale. Dann solle ich an den DHL Vertreter 2 Monatsmieten abtreten, erhalte Schlüssel, gucke Appartment an, entscheide ja – nein. Gebe Laut bei Ihm. Bei Nichtgefallen meinerseits wieder zu DHL, Schlüssel abgeben, würde mein Geld dann zurück erhalten.
Ich: habe daraufhin mal nichts weiter geschrieben…

Zudem ein Freund berichtete, dass er sowas schon mal hörte, soll die gleiche Gegend sein…
Nun ja, also Finger weg und weiter suchen…
Schade eigentlich…

Aber die Hoffnung stirbt zuletzt 😉
Und ich hoffentlich bald mein eigenes kleines Reich haben…

Ein spätnachmittaglicher Gruß von der Mo 🙂